EY: Auslaufmodell oder Hoffnungsträger – wohin steuert die Ausschließlichkeit?

Erscheinungsdatum: 15.11.2017 | Quelle/Autor: Zeitschrift für Versicherungswesen 22/2017 – S. 705-707 / Tobias Schulz

Tobias Schulz, Director der EY Innovalue Management Advisors GmbH, leitet in diesem Artikel aus den Ergebnissen der EY Innovalue Digitization Studie Handlungsempfehlungen für eine Neuausrichtung des Ausschließlichkeitsvertriebs ab. Diese sei aufgrund des veränderten Kundenverhaltens und der Überalterung der Vermittler notwendig.

Die Position des Vermittlers werde in Zukunft nicht mehr gebraucht, wenn diese nicht an aktuelle Gegebenheiten angepasst wird. So ergab die EY Innovalue Digitization Studie, dass 60 Prozent die Online-Beratung so gut finden wie die Offline-Beratung. Trotzdem ist den Versicherten auch weiterhin ein persönlicher Ansprechpartner wichtig. Die Rolle des Ausschließlichkeitsvermittlers kann also nicht einfach entfallen. Schulz sieht den Kern einer Neuausrichtung in einer engeren Zusammenarbeit der Ausschließlichkeitsorganisation mit dem Versicherer. Voraussetzung dafür sei wiederum eine moderne IT. Außerdem müssen Provisionsmodelle aktualisiert werden, um der Verzahnung Rechnung zu tragen.

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